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Gürtet euch die Lenden

  • Autorenbild: manfred.lobstein
    manfred.lobstein
  • 26. März
  • 3 Min. Lesezeit


(Bild: Quelle)


“Darum hebt euer Herz empor und freut euch, und gürtet euch die Lenden, und legt meine ganze Waffenrüstung an, damit ihr dem bösen Tag widerstehen könnt und, nachdem ihr alles getan habt, damit ihr imstande seid zu bestehen.” (Lehre und Bündnisse 27:15). 


Die ganze Waffenrüstung des Herrn anlegen 

L&B 27:15-18 fordert dazu auf, die ganze Waffenrüstung des Herrn anzulegen. Wenn der Herr in Vers 15 sagt, dass wir unsere Lenden gürten sollen, spricht er in einer bildhaften Sprache, die in der Antike eine klare Bedeutung hatte. In biblischer Zeit trugen Menschen lange Gewänder, die beim schnellen Gehen, Arbeiten oder Kämpfen hinderlich sein konnten. Um sich auf eine Aufgabe vorzubereiten, banden sie den unteren Teil ihres Gewandes mit einem Gürtel hoch – sie gürteten ihre Lenden. Dies bedeutete, dass sie bereit waren, sich zu bewegen, aktiv zu handeln oder in den Dienst zu treten. 


Übertragen auf den geistigen Bereich fordert uns der Herr mit dieser Aufforderung auf, wachsam und bereit zu sein (Epheser 6:11-18). Es geht darum, sich geistig und emotional auf Herausforderungen vorzubereiten, Sorglosigkeit abzulegen und sich auf die Nachfolge Christi auszurichten. In L&B 27:15–18 wird dies mit der „ganzen Waffenrüstung Gottes“ verbunden – das Gürten der Lenden mit Wahrheit ist der erste Schritt, um sich für den geistigen Kampf gegen das Böse zu wappnen. Ähnlich sagte Jesus in Lukas 12:35, dass die Jünger ihre Lenden umgürtet und ihre Lampen brennend halten sollten – ein Bild für Bereitschaft und Standhaftigkeit im Glauben. 


Eine andere Deutung lernen wir als Adam und Eva aus dem Garten Eden vertrieben wurden. Adam und Eva erkannten nach dem Essen der verbotenen Frucht, dass sie nackt waren. Das Erste, was der Herr in dieser Situation tat, war, sie mit Röcken von Fell einzukleiden, auszustatten, zu “begaben” (1.Mose 3:21). Dafür musste wohl ein unschuldiges Lamm sein Leben lassen. Also um uns zu begaben, mit einem Schutz zu kleiden, unsere Lenden zu umgürten, uns gegen äußere Einflüsse zu schützen, musste sich Jesus opfern, ein unschuldiger sein Blut lassen.  


Nun fordert der Herr im Vers 16 dazu auf, dass wir unsere Lenden umgürten sollen, und zwar mit Wahrheit, dem Brustschild der Rechtschaffenheit, die Füße mit Schuhen, dem Schild des Glaubens, dem Helm der Errettung und dem Schwert des Geistes. 


  1. Mit Wahrheit umgürten 


    In der Welt gibt es so viel Unwahrheiten in Bezug auf die Fortpflanzungskräfte. So müssen wir nach der Wahrheit suchen, und uns mit ihr unsere Lenden umgürten, sodass wir diese in der vom Herrn gegebene Weise nutzen. 

  2. Den Brustschild der Rechtschaffenheit 


    Er soll unseren Rumpf schützen, unser Herz, unsere Lungen, den Kern unseres Körpers. Dies hilft uns Gerecht, heilig, tugendhaft, aufrichtig zu sein; nach Gottes Geboten zu handeln; Sünde zu meiden. 

  3. Die Füße beschuht 


    Wir müssen Schuhe anlegen, die uns helfen, den schmalen und geraden Weg des Bundes zu gehen, der uns zum Herrn führt – Glaube, Umkehr, Taufe, Gabe des Heiligen Geistes, Ausharren bis ans Ende – und nicht die vielen Abzweigungen, die uns in die Irre führen. 

  4. Den Schild des Glaubens 


    Diesen Schild können wir mit der Hand an jede Stelle bringen, die wir vor den Angriffen Satans schützen müssen. 

  5. Den Helm der Errettung 


    Mit ihm schützen wir unseren Kopf, unseren Verstand, unsere Gedanken, auf dass sie auf unsere Erlösung, auf die Herrlichkeit Gottes ausgerichtet sind. 

  6. Das Schwert Seines Geistes 


    Der Herr lässt uns aber nicht allein nur mit den vier angeführten Verteidigungswerkzeugen, mit denen er uns zu unserem Schutz bekleiden kann (Endowment). Er schenkt uns noch eine Angriffswaffe. Er gießt noch das “Schwert seines Geistes” über uns aus und Sein Wort, welches Er uns offenbart. Damit sind wir ausgestattet, Sein Werk aufzurichten und auszubauen. 


Für uns heute bedeutet das, dass wir unser Leben bewusst nach den Geboten Gottes ausrichten, uns geistig rüsten und aktiv an der Errichtung von Gottes Reich mitarbeiten. Wir sollen nicht unvorbereitet oder nachlässig sein, sondern bereit, entschlossen und treu in unserem Dienst für den Herrn stehen. 


 
 
 

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