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Mein Evangelium wie mit der Stimme einer Posaune verkünden

  • Autorenbild: manfred.lobstein
    manfred.lobstein
  • 19. März
  • 4 Min. Lesezeit


(Bild: Quelle)


“und zu allen Zeiten und an allen Orten soll er den Mund auftun und mein Evangelium wie mit der Stimme einer Posaune verkünden, ja, Tag und Nacht. Und ich will ihm Kraft geben, wie sie unter Menschen unbekannt ist.” (Lehre und Bündnisse 24:12). 


Der Auftrag an Oliver Cowdery 

Oliver Cowdery erhält in L&B 24:10-12 den Auftrag, unermüdlich das Evangelium zu verkünden und den Namen Jesu Christi sowohl vor der Kirche als auch vor der Welt zu bezeugen. Er soll sich nicht zurückhalten oder denken, dass er bereits genug gesagt habe, denn der Herr ist mit ihm. Seine Herrlichkeit soll nicht aus eigener Kraft kommen, sondern aus der Verbindung mit Christus – unabhängig von seinen Umständen, ob in Schwäche oder Stärke, ob in Freiheit oder Unterdrückung. Zudem wird ihm geboten, zu jeder Zeit und an jedem Ort das Evangelium mit großer Entschlossenheit zu verkünden, vergleichbar mit dem lauten Klang einer Posaune. Der Herr verspricht ihm dafür eine außergewöhnliche Kraft. 


Was wir daraus für unser Verhalten ableiten können: 

  1. Beständiges Zeugnisgeben – So wie Oliver Cowdery nicht meinen sollte, er habe genug gesagt, sollten auch wir bereit sein, jederzeit über unseren Glauben zu sprechen. 

  2. Demütige Abhängigkeit vom Herrn – Unsere wahre Stärke kommt nicht aus uns selbst, sondern aus der Verbindung mit Christus. Wir sollten uns nicht auf unsere eigenen Fähigkeiten verlassen, sondern auf göttliche Führung. 

  3. Standhaftigkeit trotz Herausforderungen – Egal ob in guten oder schwierigen Zeiten, wir sollen am Evangelium festhalten und es mutig bekennen. 

  4. Engagement für das Werk des Herrn – Die Aufforderung, das Evangelium „Tag und Nacht“ zu verkünden, lehrt uns, dass Jüngerschaft kein gelegentliches Bemühen ist, sondern eine Lebensaufgabe. 


Anweisung in Bezug auf Wundertaten 

Joseph Smith und Oliver Cowdery erhalten die Anweisung, keine Wundertaten zu verlangen, es sei denn, der Herr gebietet es ihnen. Ausnahmen bilden das Austreiben von Teufeln, das Heilen von Kranken sowie der Schutz vor giftigen Schlangen und tödlichen Giften. Doch auch diese Machterweise sollen sie nur dann vollbringen, wenn diejenigen, die Heilung oder Befreiung wünschen, selbst darum bitten. Dadurch sollen die Schriften erfüllt werden, und ihr Handeln soll im Einklang mit den heiligen Schriften stehen. 


Was wir daraus lernen können: 

  1. Demütiger Umgang mit geistiger Macht – Wundertaten sind nicht dazu da, die eigene Macht zu demonstrieren, sondern sie geschehen gemäß dem Willen Gottes und zum Segen der Gläubigen. 

  2. Glaube und persönliches Verlangen sind entscheidend – Heilung und andere göttliche Machterweise setzen den Wunsch und den Glauben der betroffenen Person voraus (Matthäus 9:28-29). 

  3. Gehorsam gegenüber Gottes Willen – Wir sollen nicht eigenmächtig nach Zeichen und Wundern streben, sondern uns nach den Geboten Gottes richten und nur in Übereinstimmung mit seinem Willen handeln. 

  4. Die Erfüllung der Schriften hat Priorität – Alles, was wir tun, sollte mit den Lehren der heiligen Schriften übereinstimmen und nicht aus Eigeninteresse geschehen. 


Joseph Smith und Oliver Cowdery wirkten durch die Macht des Priestertums verschiedene Wunder, die im Einklang mit der Anweisung in L&B 24:13-14 standen. Einige dieser Wunder umfassen: 

1. Austreiben von bösen Geistern 

  • Newel Knight (April 1830): Joseph Smith vertrieb einen bösen Geist von Newel Knight, als dieser nach einer intensiven geistigen Erfahrung von einer dämonischen Macht gequält wurde. Dies war eines der ersten dokumentierten Wunder in der wiederhergestellten Kirche. (History of the Church, Bd. 1, S. 82–83) 

2. Heilungen von Kranken 

  • Elisabeth Whitney (1831): Joseph Smith legte Schwester Whitney die Hände auf und heilte sie von einer schweren Krankheit. 

  • Elijah Fordham und andere in Nauvoo (1839): Während einer Malaria-Epidemie in Nauvoo heilte Joseph Smith durch Handauflegen viele Menschen, darunter Elijah Fordham, der bereits dem Tod nahe war. Fordham erhob sich sofort von seinem Krankenlager, vollkommen gesund. 

  • Wilford Woodruff auf seiner Mission in England (1839-1840): Wilford Woodruff und andere Priestertumsträger, inspiriert durch Josephs Lehren, heilten zahlreiche Menschen, darunter eine ganze Familie, die schwer krank war. 

3. Schutz vor Giften und anderen Gefahren 

  • Zion’s Camp (1834): Während des Marsches des Zion Camps tranken einige Mitglieder unbeabsichtigt vergiftetes Wasser. Joseph Smith segnete sie und sie wurden geheilt. 

4. Weitere Machterweise durch Glauben 

  • Die Wiederherstellung des Augenlichts: Joseph Smith heilte Philo Dibble nach einer Schussverletzung. 

Lies gerne: “The Power of God to Heal” 


Den Staub von den Füßen abschütteln 

Das Abschütteln des Staubes von den Füßen war eine symbolische Handlung, die in biblischer Zeit verwendet wurde, um Gottes Gericht über diejenigen anzukündigen, die das Evangelium ablehnten. Diese Geste bedeutete, dass die Diener des Herrn sich von der Verantwortung für jene Menschen lossagten und das Gericht Gottes ihnen überließen. 

Dieses Abschütteln von Staub wird auch mehrmals im Neuen Testament erwähnt: Matthäus 10:14; Lukas 9:5; Markus 6:11, und die Apostel handelten danach Apostelgeschichte 13:51


Bedeutung dieser Handlung 

  • Zeugnis gegen die Ablehnenden – Das Abschütteln des Staubes war ein Zeichen dafür, dass die Botschaft gepredigt wurde und die Verantwortung nun bei den Zuhörern lag. 

  • Loslösung von Verantwortung – Die Diener Gottes zeigen damit, dass sie ihren Auftrag erfüllt haben und nicht für das Unheil derer verantwortlich sind, die die Wahrheit zurückweisen. 

  • Gerichtssymbolik – Es kündigte an, dass jene, die das Evangelium ablehnten, sich selbst unter Gottes Gericht stellten. 


Verbindung zu L&B 24:15 

Der Herr gibt Joseph Smith und Oliver Cowdery denselben Auftrag wie den Aposteln in der Bibel: Wenn sie das Evangelium predigen und abgelehnt werden, sollen sie den Staub von ihren Füßen abschütteln. Dies zeigt, dass die Wiederherstellung des Evangeliums im Einklang mit den Anweisungen Christi an seine ursprünglichen Jünger steht. 

Was wir daraus lernen können 

  • Wir sind verantwortlich, das Evangelium zu bezeugen, aber nicht für die Entscheidungen anderer. 

  • Wenn Menschen das Evangelium ablehnen, sollen wir nicht streiten, sondern weiterziehen. 

  • Gott ist der Richter – unser Auftrag ist es, Zeugnis zu geben und dann alles in seine Hände zu legen. 


 
 
 

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